Großflächige Sicherung mit Röhrichtmatten

Für die Kultivierung von Röhrichtmatten werden zu Beginn der Vegetationsperiode Kokosmatten mit Pflanzen der Ufer- und Röhrichtzone (20 Stück/qm) besetzt. Danach bekommen sie eine Vegetationsperiode Entwicklungszeit.

Durch die Ausläufer bzw. Rhizombildung bedecken sie nach und nach die gesamte Fläche der Matte (je nach den spezifischen Ausbreitungsstrategien und Wuchscharakteristiken der einzelnen Arten). Im Herbst hat sich dann ein dichter Wurzelfilz unter den Matten gebildet.

Die Matte wird am Einsatzort mit Holzkeilen festgelegt und bedeckt den zu sichernden Bereich sofort. Geschützt durch diese Fixierung wachsen die Pflanzen im Uferbereich an.

Das Bild rechts zeigt einen schiffbaren Fluss, an dem die alte Uferbefestigung (durch Steinschüttung) aufgenommen wurde und großflächig Röhrichtmatten eingebaut wurden. Insgesamt waren es ca. 10.000 qm Matten. Zum Teil Matten mit reiner Schilfvegetation, zum anderen Teil besetzt mit Röhrichtarten wie Rohrglanzgras, Schlanksegge oder Sumpfsegge. Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob dieser Standort nur mit Hilfe von Pflanzen gesichert werden kann.