Uferbefestigung an Teichrändern mit Xylitwalzen

Häufig existieren an innerörtlichen Teichen starke Uferabbrüche. Dadurch entstehen große Geländesprünge, die eine Ansiedlung von Pflanzen (zum Uferschutz oder aus ökologischen Gründen) unmöglich machen.

In diesem Fall wurden erste Bereiche mit einer Fußsicherung aus Xylitwalzen neu aufgebaut. In der oberen Bildhälfte sieht man noch die Uferabbrüche.

Die Xylitwalzen werden hier als massives bauliches Element eingesetzt. Sie sind doppelt so schwer wie z.B. Kokoswalzen und eigenen sich perfekt als Widerlager für den Neuaufbau der Böschung.
Der wesentliche Grund für die Verwendung hier ist die Verrottungsbeständigkeit der Xylitfaser. D.h. obwohl sie eine heimische, natürliche Faser ist, unterliegt sie auch im Wasserwechselbereich kaum Abbauprozessen und ist auch nach Jahrzehnten noch erhalten.
Zusätzlich wirken die Xylitwalzen als Filter und verhindern das Abschwemmen von Feinanteilen aus der Böschung.

Weitere Eigenschaften der Xylitfaser wie wasserreinigende Leistungsfähigkeit und hohe Besiedelbarkeit duch Mikroorganismen sind hier noch gar nicht berücksichtigt.